Ein Giftzwerg macht Rabatz Oscar lässt das Sausen nicht
Inhaltsangabe
Der cholerische Kunsthändler Balduin Mézeray macht Geschäfte mit seinen amerikanischen Kunden und will das große Geld machen. Natürlich pinselt er seine Bilder nicht selbst sondern lässt sie sich malen. Bei der routinemäßigen Kontrolle der Werke traut er seinen Augen nicht: Er entdeckt tatsächlich auf dem Rücken des Ex-Legionärs Legrain, der sich bei ebenfalls malen lässt, einen tätowierten Modigliani. Er kann es kaum fassen und setzt alles daran diesen operativ vom Rücken Legrains zu entfernen und für viel Geld an seine ausländischen Kunden verkaufen. So einfach ist die Sache aber in Wirklichkeit nicht. Nach endlosem hin und her lässt sich Legrain überreden, allerdings nur unter der Bedingung das Mézeray ihm sein "kleines Wochenendhäuschen" im Westen Frankreichs renoviert. Sofort wird losgefahren und nach der langwierigen Anreise und einer Übernachtung in der freien Wildnis staunt er nicht schlecht als er Legrains Residenz zum ersten Mal sieht. Ein uraltes Schloss aus Familienbesitz tut sich im Wald vor Mézeray auf und es befindet sich in einem erbärmlichen Zustand. Aber er lässt nicht locker. Denn immerhin geht es um eine beträchtliche Summe Geld. Mézeray macht im nahegelingenden Dorf den Maurer mobil und erteilt sämtliche Instruktionen zur Neuerrichtung der "Ruine". Einige Plünderer und schaurige Nächte im Schloss später bekommt Mézeray Arger mit seiner Frau die schon seit Tagen auf ihn wartet. Das soll ihn aber nicht schocken, denn was ein Richtiger Geschäftsmann ist den lässt sowas absolut kalt. Er hat allerdings einige Probleme sich dem Lebensstil Legrains anzupassen, denn dieser Lebt immer noch nach dem typischen Klischee eines Legionärs der sich im Ruhestand befindet: Morgens zum Appell Fahne hissen und salutieren werden für Mézeray zum Alltag. Immer mehr schwindet der Gedanke an die Tätowierung und an das große Geld. Er wird immer mehr ein "normaler Mensch". Mézeray hat seine eigene Gier überwunden...